Durchblick bewahren – Gläswände transluzent bedrucken

Eine neue Herausforderung der ich mich gernen stelle. Gläswände in den Formaten von 2 x 3 m zu bedrucken ist nicht jedermans Sache. Auch noch transluzent, damit man von beiden Seiten durchschauen kann. Das heißt ein Sperrdruck mit Weiss entfällt. Doch wie bekomme ich die weißen Bildmotiv-Details zum sehen. Mit dem richtigen Partnern haben wir einen Weg gefunden. Hier das Layoutbild und hoffentlich bald wie es in Natura ausschaut.

Auffallen macht erfolgreich

Der Kunde ist König – und oft nicht leicht zu überzeugen. Eine permanente Werbe- und Informationsflut macht es Unternehmen oft schwer sich gegenüber den Mitbewerbern abzuheben. Deshalb ist es wichtig auf kreative und individuelle Marketingkampagnen zu setzen.

Ob Smartphone, Laptop, Werbetafeln oder Fernseher – überall werden Verbraucher ununterbrochen einer Werbeflut ausgesetzt. Wie können sich Unternehmen aus der Masse herausnehmen und die Aufmerksamkeit potentieller Kunden erreichen? Eine Möglichkeit ist Ehrlichkeit und Authentizität. Das A und O dabei ist, halten was man verspricht. Einen authentischen und ehrlichen Aussenauftritt ist dafür die beste Basis. Begeisterte Kunden erzählen ihren Freunden davon, kommunizieren darüber in den Sozialen Kanälen und voila fertig ist die perfekte Publicity. Verbraucher trauen anderen Menschen mehr als Marken.

Für was steht eine Marke eigentlich? Und welche Mission, außer den Umsatz zu steigern, verbirgt sich hinter dem Unternehmen? Nike ist ein gutes Beispiel dafür wie sich ein Unternehmen zu dieser Frage positionieren kann. Ihr Erfolg damit spricht für sich. Stellung beziehen und den eigenen Standpunkt klar zu kommunizieren. Nike spornt mit dem Motto „Just do it“ inspirierende und außergewöhnliche Athleten zu Höchstformen an. Immer mehr Kunden suchen bei Firmen den tieferen Sinn, der eben abseits des Gewinns liegt. In einer Werbekampagne mit dem Footballstar Colin Kaepernick bezog der Konzern Stellung gegen Rassismus; mit der Botschaft „Zusammen unaufhaltsam“ strahlte Nike in Lateinamerika einen feministischen Werbespot aus. Durch Markenevents und Guerilla Marketing Aktionen lassen sich zweckgetriebene Kampagnen besonders authentisch umsetzen.

Was ist Ihre Mission? Ist Ihr Führungskreis im Unternehmer gleicher Meinung? Wo soll die Reise hingehen? Ich bin gerne bereit mit Ihnen ihre Mission und Vision zu erarbeiten um eine ehrliche und authentische Markenkampagne für mehr Erfolg zu kreieren.

Ein neues Gesicht

Ein in die Jahre gekommener Internetauftritt ist nicht gerade ein gutes Aushängeschild. Aus diesem Grund durfte ich für Dipl.-Psychologin Elke Schulmeister in Baden-Baden ihren Designauftritt redesignen. Ihre Aufgabestellung war, dass sie selbst und einfach Änderungen am www-auftritt vornehmen kann. Wir entschieden uns beim alten Anbieter „jimdo“ zu bleiben.

In enger Absprache mit Ihr entstand die sitemap und das Layout, das wir dann mit jimdo umgesetzt haben. Wichtig war uns Ihr Lächeln und sie als Person gross abzubilden. In ihrem Beruf ist neben der beruflichen Qualifikation auch ganz wichtig, wie sympathisch ist mir der Therapeut. Ab heute ist die Seite online.

www.elke-schulmeister.de

elke-schulmeister.de
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Ist Glück käuflich?

Glücksversprechen in der Werbung

Wer kennt es nicht, überall Werbung. Plakate, Leuchtreklame, Displays und Infos soweit das Auge schaut. Schöne heile Welt wird einem gezeigt. Erstrebenswerte Dinge und Zustände ohne die wir nicht mehr leben können, die einen glücklich machen sollen. So wird uns das von der Werbung sugeriert. Ist das wirklich so?

Was glauben Sie, mit wieviel Marken wir unbewußt am Tag in Kontakt kommen? Ca. 3.000 Markenkontakte pro Tag. Angefangen von der Zahnpaste über das Duschgel, bis hin zur Automarke, die an der Ampel vor uns steht. Nur nehmen wir das bewusst wahr? Nein, natürlich nicht. Machen uns die Marken/Produkte glücklicher?

Um das zu klären, schauen wir mal genauer auf die Werbung. „Kauf dich glücklich“ ist ein Werbespruch, von MediaMarkt. Auch hier wird uns eingeredet, wenn wir konsumieren werden wir glücklicher. Erst einmal wird ein materielles Bedürfnis geweckt. Es entsteht ein Wunsch. Mit dem Versprechen „Kauf dich glücklich“ wird uns eingeredet, dass wir Glück empfinde wenn wir kaufen / konsumieren. Das hätte zur Folge, dass wir nur Glück empfinden wenn wir etwas in unseren Besitz bringen. Folge wohlhabendere Menschen könnten glücklicher sein als andere.

Ein weiteres Beispiel: Bei PLUS gab es den Spruch „Kleine Preise machen glücklich“. Warum? Weil wir dann noch Geld haben um noch mehr konsumieren zu können? Konsum ist das Zauberwort. Wenn wir konsumieren geht es uns gut und wir sind glücklich. Wir alle sehnen uns nach Glück, Liebe, Harmonie und innerer Zufriedenheit. Dieses Lebensgefühl ist vielleicht der Sinn des Lebens. Können wir uns das kaufen?

Was sagt die Philosophie zu Glück?

Sowohl die klassische westliche Philosophie der Antike als auch die östliche Philosophie beschäftigt sich seit ihren Anfängen mit dem Thema Glück. Weil das Glücksstreben eine uralte Sehnsucht des Menschen ist, wird sie dementsprechend auch von der modernen Philosophie und der Wissenschaft bearbeitet. Lassen sie uns einen Blick in die Vergangenheit werfen. Was sagen die alten Philosophen zu dem Thema Glück. Die Philosophie des Glücks setzt sich auseinander mit der Natur und den Wegen zum Erlangen des Glücks, bzw. der Glückseligkeit.

„Der Weg zum Glück ist die Lust zu maximieren, dem Schmerz aber auszuweichen. Das bewußte Genießen sei der eigentliche Sinn des Lebens.“ Ein Zitat von Aristoppos von Küren der von 435 bis ca. 355 v. Chr. lebte. Ein Spruch den sich unsere Werbeindustrie zu Herzen nimmt. Man könnte glauben das ist die Antwort auf die Frage aller Fragen.

Ein wichtiger Glücksphilosoph der Antike ist Epikur. So ist es das Hauptziel der epikureischen Glücksphilosophie, durch Schmerzvermeidung einen Zustand physischer Schmerzfreiheit zu erlangen. Dies funktioniert dabei nicht durch übermäßigen Genuss der weltlichen Güter oder Schwelgerei, sondern durch strategische Reduktion auf die notwendigsten Bedürfnisse. (Epikur von 341 v. Chr. bis 270 v. Chr.)

Bei Platon hat die menschliche Seele drei Teile: Die Vernunft, den Willen und das Begehren. Ein Mensch ist nur dann glücklich, wenn alle drei Teile im Gleichgewicht sind, das heißt sich nicht widersprechen. Eine eher intellektuelle Art des Glücks.

Aristoteles ist der Meinung, dass vollendet glücklicher Mensch nur genannt werden kann, wer mit äußeren Gütern hinreichend ausgestattet ist und sein ganzes Leben tugendgemäß verbringt. Glück ist demgemäß also primär nicht ein Wohlergehen, die vollständige Befriedigung aller Bedürfnisse und Neigungen, sondern tätiges Sein.

Das Christentum wollen wir hier ausklammern. Da es ein Glück auf Erden bei den Christen nicht gibt. In der Bibel wird ausschließlich auf das Glück im Jenseits verwiesen.

Friedrich Nietzsche geht von der Theorie aus, dass das menschliche Glück auf drei Säulen basiert. Das Gewohnte – „Eine wichtige Gattung der Lust und damit der Quelle der Moralität entsteht aus der Gewohnheit.“ Der langsame Pfeil der Schönheit – Nach ihm muss Schönheit mit Ruhe einhergehen. Die dritte Säule ist der Unsinn. Nietzsche schreibt hierzu: „Freude am Unsinn. – Wie kann der Mensch Freude am Unsinn haben? So weit nämlich auf der Welt gelacht wird, ist dies der Fall; ja man kann sagen, fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.“ Deshalb verursacht auch ein unsinniger Konsum Freude und ein Glücksgefühl.

Dabei glaubt Bertrand Russell, die Gesellschaft sei von zentraler Bedeutung für das Glück ihrer Individuen, in einer schlechten Gesellschaft seien die Menschen unglücklicher als in einer mit einer guten Gesellschaftsordnung.

Wir sehen es gibt in der Philosophie viele Meinungen was Glück ist und wie man es erreichen kann.

In dem Buch Philosophie des Glücks schreibt Ludwig Marcuse, dass es so viele Ansichten über das Glück wie Philosophen gibt, er fragt: „Liegt es an den Philosophen, die sich nie einigen konnten? Das Wort Glück hat in allen Sprachen etwas Vieldeutiges. Es ist wie eine Sonne, die eine Schar von Wort-Trabanten um sich herum hat: Behagen, Vergnügen, Lust, Zufriedenheit, Freude, Seligkeit, Heil.“

Die Wissenschaft

Was wir definitiv nicht verleugnen können, dass jeder von uns schon diese Momente des Glücksgefühl hatten. Und ehrlich gesagt – macht es uns nicht an? Dieses Lebensgefühl, ist berauschend und euphorisch zugleich. Wir wollen immer mehr davon. Das macht sich die Werbung zunutze. Was passiert da eigentlich biochemisch in unserem Körper wenn wir das Glücksgefühl fühlen.

Wenn wir Glück empfinden, werden bestimmte Areale im Gehirn aktiviert und der Körper mit einem Hormoncocktail überflutet. Die heilsamen Auswirkungen des Glücksgefühls auf Körper, Geist und Seele – auf unsere gesamte Gesundheit – sind wissenschaftlich belegt.

Häufige Glücksgefühle lösen einen Hormoncocktail aus der unsere Leistungsfähigkeit steigert, uns Kraft verleiht, Energie und ein Wohlfühl-Gefühl. Tiefempfundene Lebensfreude steigert Anziehungskraft und Ausstrahlung – sie macht unwiderstehlich und sexy. Sind wir doch ehrlich, ist das nicht erstrebenswert?

Wann bin ich glücklich

Wir alle streben bewusst oder unbewusst nach Glück. Liebe, Wohlstand, Zufriedenheit und Respekt, das macht uns glücklich. Das löst dem Hormoncocktail in unserem Gehirn aus. Das macht uns süchtig.

Es gibt für „das Glücklich sein“ keine allgemeine Formel. Viele Dinge und Gelegenheiten gibt es die den Hormoncocktail auslösen und die müssen nichts, mit Konsum zu tun haben. Ich wünsche mir, dass viele Menschen glücklich sind, jeder auf seine Art und Weise. Dafür muss sich nur jeder mit sich selbst beschäftigen und sich klar werden was ihn motiviert.

Mich motiviert ein gutes Zusammenleben in einer Gemeinschaft. Wo gesellschaftliche Werte und Selbstfürsorge praktiziert werden, sei es nun im Büro oder im Freundeskreis. Soziale Nachhaltigkeit und ein wertschätzendes Miteinander liegt mir am Herzen und macht mich glücklich.

Was macht Sie glücklich?

Auf der Spur Deiner selbst

Für einen Naturcoach bekam ich den Auftrag ein Logo zu gestalten. Nach einem ausführlichen Briefinggespräch mit anschließendem Fragebogen zur Definition des Markenprofils begann der Layoutprozess. Von einfachen Wortmarken über Logos bis zu Signets waren unterschiedlichste Vorschläge nach dem Layoutprozess auf dem Tisch. Hier nur drei Beispiele die in die nähere Auswahl kamen.

 

Clever sein die Zukunft bahnen – mitdenken

Für Elke Schulmeister und Rainer Hatz, Firma S.E.H.R. Human Management, gestalte ich ein Prospekt. Die Idee ein Plakat zu kreieren kam mir bei der Überlegeung wie man das Seminar noch bewerbe könnte. Desweiteren kann man es als Anhang an Mails hängen und in Soziale Medien einsetzen, Das Format ist noch nicht endgültig aber so in der Art wird es wohl werden.

Am anderen Ende der Welt

Vor dem großen Schnee floh ich Mitte Januar nach Neuseeland. Auf der Südhalbkugel ist dann Sommer wenn hier Väterchen Frost haust. Mit dem Camper haben wir ca. 4.000 km zurückgelegt. Über grüne Hügel, durch Regenwald und steile Pässe haben wir uns gekämpft. Durch Weite und ländliche Idylle trieben wir nach Norden. Aktive Gysiere, heiße Thermalquellen und Strände an denen man bei Ebbe nur eine Handbreit graben mußte um auf heißes Grundwasser zu stoßen erlebten wir auf der Nordinsel. Alles in allem ein beeindruckender Urlaub mit vielen neuen Eindrücken.

Immer dem Pfeil nach

Das Helmut-Dahringer Quartiershaus brauchte über 7 Etagen ein Leitsystem. Passend zum Farbkonzept, das mit aus meiner Feder stammt, gestaltete ich die Schilder. Im EG ist Publikumsverkehr, da hier ein Restaurant / Café für die Öffentlichkeit ist. Auf den einzelnen Etagen wurde zur besseren Orientierung einzelne Wände in Farbe gestaltet. Die Akzenturierung erleichtert das Zurechtfinden in den Gängen. Der Aufzugschacht wurde einheitlich in der Hausfarbe Grün gehalten.

Aus der Wildnis zurück

Habe mir einen Kindheitswunsch erfüllt und war ein paar Wochen in Kanada. Auf den Spuren von Jack London reiste ich 250 km auf dem Yukon bis durch die Five finger Rapids. Dann wanderte ich durch den Klune Nationalpark mit Elchen und Bären. Zum Schluss gönnte ich mir noch ein paar Tage in einer Hütte am Wheaton River. Voll mit neuen Eindrücken und neuem Elan bin ich nun zurück.

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